Meine Nerven lagen blank. Noch wenige Stunden vor Beginn fühlte ich mich wie vor einem unausweichlichen Zahnarztbesuch. Und dann sass ich plötzlich – wider Erwarten – locker, glücklich und erwartungsvoll auf meinem Lesestuhl. Neben mir: Peppina. Tiefenentspannt. Kommen zu wenige Gäste? Oder zu viele? Nichts von beidem. Es fügte sich einfach. Der Wein kühlte, das Mikrofon wartete, der Beamer funktionierte – und nach und nach füllte sich der Raum. Mit jedem Ankommen wurde ich ruhiger.
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